Home> Die Stiftung

Die Stiftung

„Es ist gegen die Natur, wenn man seinem eigenen Kind beim Sterben zusehen muss“, sagt der Stifter. Für viele Menschen wäre dieser große Schicksalsschlag ein Grund zum Jammern und Wehklagen. Für den Stifter war es der Auslöser darüber nachzudenken, was er tun könne, um anderen Eltern dieses Schicksal zu ersparen.

„Insgesamt habe ich ein gutes, erfülltes und schönes Leben gehabt“, sagte er, obwohl er nach längerem Leiden an einer unheilbaren Krankheit verstarb. Er war ein Mutmacher, ein anspruchsvoller Mensch, ein vertrauensvoller Freund – und ein Menschenfreund.

Nach einigen philosophischen, ja, schon fast esoterisch anmutenden Gesprächen und Diskussionen wurde der ursprünglich angedachte Stiftungszweck weiter gefasst. Schließlich soll die Stiftung für unendliche Zeit bestehen. Was würde mit der Stiftung geschehen, wenn für die Krankheit eine Heilungsmöglichkeit gefunden würde - in 10, in 50 oder in 100 Jahren?

Auf jeden Fall soll es zum Wohle der Menschen sein. Anstatt der üblichen Formulierung „gemeinnützige Zwecke“ wurde der Stiftungszweck auf ausschließlich „mildtätige Zwecke“ ausgerichtet. Daran sollte nie wieder etwas geändert werden. Menschen in Not wird es höchstwahrscheinlich immer geben – und ihnen soll durch die Stiftung geholfen werden.

Der Stiftungszweck war sehr bedacht gewählt. So definiert der § 53 der Abgabenordnung die Mildtätigkeit und versteht darunter zwei wesentliche Inhalte.

•    Die Hilfe für kranke Menschen. Sie umfasst körperlich kranke Menschen genauso wie geistig kranke Menschen und auch an ihrer Seele erkrankte Menschen.

•    Die Hilfe von finanziell bedürftigen Menschen. In Deutschland sind dies vor allem die Empfänger von Sozialhilfe. Die genauen Regelungen sind daher auch im Sozialgesetzbuch zu finden. Im Ausland werden Menschen in armen Ländern ohne Nachweis als bedürftig anerkannt.

„Kinder sind die Zukunft – in jedem Land der Welt“, sagte der Stifter und legte auf die Hilfe für Kinder und Jugendliche einen ganz bewusst gewählten Schwerpunkt seiner Stiftung.

„Die alten Menschen soll man nicht vergessen, sie haben die Zukunft vorbereitet und ihren Kindern Wurzeln, Erziehung, Liebe und Werte gegeben“. Aus diesem Grund hat die Stiftung Helfende HERZEN auch den Schwerpunkt alten Menschen zu helfen.

„Es gibt Situationen, da sind Diskussionen fehl am Platz, da gehört nur möglichst schnell und beherzt geholfen“. Diese Sichtweise verwirklichte der Stifter, indem er auch die Hilfe für Menschen, die durch Katastrophen bedroht werden, ausdrücklich mit einschloss. Menschen, die alles verloren haben oder denen es droht, dass sie durch eine Katastrophe ihr gesamtes Hab und Gut oder gar ihre Gesundheit oder ihr Leben verlieren, ihnen sollte unverzüglich die helfende Hand gereicht werden.

Wer eine Stiftung gründet, der definiert nicht nur ihre Aufgabe, sondern er gibt ihr auch ihren Namen. Vielen Menschen ist es wichtig, dass auch noch nach ihrem Ableben in ihrem Namen Gutes getan wird. Dazu kann der Stifter seiner Stiftung auch seinen eigenen Namen geben.

„Ich möchte mir in Ruhe passende Vorhaben aussuchen und nicht laufend auf Spendengesuche antworten müssen“, so die Sichtweise des Stifters. Und so wählte er für seine Stiftung den aussagefähigen Namen „Helfende HERZEN“ und blieb als Mensch im Hintergrund.

Kurz vor seinem Tod regelte der Stifter die Stiftungsverantwortung neu und legte die Verantwortung vor allem in meine Hände, indem er diese hielt und zu mir sagte: „Ich bin immer meinem Herzen gefolgt – und hatte dabei eine glückliche Hand. Ich habe die Vorhaben unterstützt, die mir persönlich am Herzen lagen. Ich bin dadurch wundervollen Menschen begegnet. Und nun bist Du dran. Mach es, wie Du es für richtig hältst – und folge dabei immer Deinem Herzen“.

Und so folge ich meinem Herzen, das mir derzeit ganz klar sagt, dass Helfende HERZEN eine Funktion als Mutmacher und als Beispielgeber haben soll. Also lassen Sie sich durch dieses Webseite inspirieren. Finden Sie Anregungen um auch Ihrem Herzen zu folgen. Erfolg ist das, was folgt, heißt es. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen dabei viel Erfolg.

Gleichzeitig soll die Webseite von Helfende HERZEN auch ein ganz großes DANKESCHÖN für all die Menschen sein, die sich Großteils ehrenamtlich, also in ihrer Freizeit und häufig im Ausland auch unter schwierigen Umständen, persönlich und mit einem bewundernswerten Engagement dafür einsetzen Gutes zu tun. Ein HERZliches vergelt`s Gott dafür.

Ihr
Robert Knitt

Stiftung Helfende HERZEN … a chance for a better world